Paris – DAS ist eine Hauptstadt!

Perfekte Tage in Paris

Reisezeit und Dauer

8. bis 11. September 2026

Spirit der Reise

Diese vier Tage in Paris mit unserem Sohn und seiner Freundin waren durchweg großartig. Wir mussten mit unserer guten Laune und Lebenslust nur andocken an diese wundervolle Stadt. Paris ist bunt, international, vielseitig, spektakulär und umtriebig. Und – anders als in Berlin – spürt man hier auch Dynamik, Motivation, Lust am Fortschritt und die Freude und Pflicht zugleich, als Hauptstadt Vorbild und Aushängeschild zu sein für ganz Frankreich.

Rund um République

Mit unserem Hotel Le Mareuil hatten wir einen hervorragenden Standort gewählt: Rund um den Place de la République war das Pariser Leben Anfang September wieder voll in Schwung gekommen. Es war noch warm genug, um draußen zu frühstücken, oder für einen Aperitif in einer Bar am Canal St. Martin.

Durch das benachbarte Marais schlendert man entspannt zu Notre Dame. Dazwischen ein leckeres Mittagessen, etwa im Restaurant L´Escargot,  zur körperlichen und geistigen (Pouilly Fumé!) Stärkung. Dank dieser sehr gefälligen Tagesgestaltung merkten wir oft gar nicht, wie viele Kilometer wir jeden Abend auf dem Zähler hatten.

Dieses Mal entdecken wir Paris auf eine andere Art. Die großen Wahrzeichen wie Eiffelturm oder Sacre Coeur ließen wir außen vor. Wir durften sie allerdings vom Rooftop der Galeries Lafayettes aus bewundern. Im Restaurant Odessa in der Montparnasse holte unseren Sohn seine Studienzeit wieder ein. Verpasst beim nächsten Mal nicht, einen Besuch der Katakomben zu buchen. Das ist ein beeindruckendes Erlebnis und ein starkes Zeugnis der Geschichte von Paris. Man taucht tief in die Stadt und erkennt, warum sie heute über der Erde so unverwechselbar aussieht.

Nancy und Durbach aufm Weg

Wir wollten unbedingt unsere Wintervorräte aufstocken mit Käse und Wein aus Frankreich. Nur deswegen waren mit dem Auto angereist. Aber Vorsicht: In unserem Alter ist das in einem Rutsch nicht machbar, weil auf dem Weg immer wieder Versuchungen lauern. Etwa Nancy, das wir bisher immer links liegen gelassen hatten, mit seinem UNESCO Weltkulturerbe am Place Stanislas. Die Stadt kann man gut an einem Abend und einem Morgen erkunden und genießen.

Auf der Rückreise machten wir einen Stop in meiner alten zweiten Heimat in Durbach. Im Hotel Linde trafen wir meinen früheren Arbeitskollegen Herbert. Natürlich bei Wein im Biergarten. So ist das in der Ortenau. Zurück ging es eben durch die Weinberge der Ortenau und gemütlich über den Schwarzwald nach München.

Es ist nur eine Frage der Zeit, bis wir wieder in Paris bei Schnecken, Paté und Pouilly Fumé schwelgen. Wenn man das einmal erleben durfte, kann (und darf) man sich dem nicht mehr verweigern. Savoir vivre kann nie auslernen.

Value for Money

Viele sind überrascht, wenn ich erzähle: Paris ist ungefähr auf einem Preisniveau wie München – keinesfalls teurer. Und ich will hinzufügen: Gerade beim Essen & Trinken bekommt man fürs gleiche Geld deutlich mehr Vielfalt und Qualität. Zahlen kann man alles mit Karte, Bargeld hab ich gar nicht mehr gesehen.

Unterwegs

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© Thomas Bily, rockingtravel.com